// Video-Conferencing · 2026
Zoom definierte Videoanrufe während der Pandemie. Google Meet kam schnell auf, indem es Workspace nutzte. Wir vergleichen sie in Bezug auf Qualität, Funktionen, KI und Preis, um Ihnen die Wahl zu erleichtern.
Aktualisiert: April 2026 · 7 Minuten Lesezeit
↓ Zum Urteil springenAuf einen Blick
| Kategorie | Zoom | Google Meet |
|---|---|---|
| Entwickler | Zoom Communications | |
| Kostenlose Stufe | 40‑Minuten‑Limit, bis zu 100 Teilnehmer | 60‑Minuten‑Limit, bis zu 100 Teilnehmer Edge |
| Einführungs‑Paid‑Plan | $13,33/Benutzer/Monat (Pro) | In Workspace ab $6/Benutzer/Monat enthalten Gewinn |
| Maximale Teilnehmerzahl | 1.000+ mit Large Meeting Add‑On Gewinn | 500 (Enterprise) |
| Webinar‑Unterstützung | Bis zu 10.000 Teilnehmer Gewinn | Workspace‑Webinare, kleineres Format |
| Videoqualität | Ausgezeichnet, adaptiv | Ausgezeichnet, adaptiv |
| Breakout‑Räume | Ja (bis zu 50) Gewinn | Ja (bis zu 100 bei Paid) |
| KI‑Funktionen | Zoom AI Companion (inklusive) Edge | Gemini for Workspace (Paid Add‑On) |
| Transkription | Live-Untertitel + Zusammenfassungen Edge | Live-Untertitel in 30+ Sprachen |
| Kalender‑Integration | Funktioniert mit Google/Outlook | Native Google Calendar Gewinn |
| Client‑Installation erforderlich | Desktop‑App bevorzugt | Nur Browser Gewinn |
Übersicht: Dedicated Platform vs Workspace Native
Zoom ist ein reines Video‑Conferencing-Unternehmen. Seine gesamte Produktpalette ist darauf ausgelegt, Meetings, Webinare und Räume optimal zu betreiben. Google Meet ist Teil von Google Workspace – ein Baustein in einer größeren Suite, die Gmail, Kalender, Drive und Docs umfasst. Diese Unterscheidung prägt alles Weitere: Zoom bietet mehr video‑spezifische Tiefe, während Meet eine engere Integration mit den Tools bietet, die die Leute bereits täglich nutzen.
Zoom hat sich zudem über reines Video hinaus ausgeweitet – Zoom Phone, Team Chat, Scheduler und AI Companion haben es zu einer umfassenderen Kollaborationsplattform gemacht. In der Praxis kaufen die meisten Kunden jedoch zunächst Zoom für Meetings.
Meeting‑Erlebnis & Videoqualität
Beide Plattformen liefern exzellente Videoqualität bei modernen Verbindungen. Zoom hatte historisch einen Vorteil in Breitband-Umgebungen dank seines adaptiven Codecs, doch Google hat diese Lücke vor Jahren weitgehend geschlossen. Zooms Oberfläche ist auf Meetings ausgelegt – Warteräume, Co-Host-Steuerung, Umfragen, Q&A und Reaktionen werden direkt angezeigt. Meet ist minimaler, was für zwanglose Anrufe gut funktioniert, aber bei komplexen Events etwas dünn wirken kann.
Große Meetings & Webinare
Zoom überzeugt eindeutig bei großen Events. Zoom Meetings unterstützt bis zu 1.000 interaktive Teilnehmer mit dem Large Meeting Add-On, und Zoom Webinars skaliert auf 10.000 Teilnehmer mit vollständiger Registrierung, Q&A, Branding und Probenmodus. Google Meet erreicht maximal 500 Teilnehmer bei Workspace Enterprise-Plänen, mit Webinar-Funktionen für kleinere Sessions. Für Schulungen, All‑Hands oder große virtuelle Events ist Zoom die Standardwahl.
KI‑Funktionen
Zoom AI Companion ist kostenlos in kostenpflichtigen Zoom‑Konten enthalten – Meeting‑Zusammenfassungen, Chat‑Recaps, smarte Antworten, Whiteboard‑Erzeugung und nächste‑Schritte‑Extraktion. Diese Bündelung machte es zu einem der besten KI‑Wertangebote im Kollaborationsbereich. Gemini for Workspace bietet Meeting‑Zusammenfassungen, "take notes for me" und übersetzte Untertitel, ist jedoch ein kostenpflichtiges Add‑On zu Workspace ($20/Benutzer/Monat oder mehr je nach Plan).
Workspace‑Integration
Meet punktet bei nativer Integration. Meetings werden direkt mit einem Klick aus Google Calendar erstellt, Dateien öffnen sich aus Drive innerhalb des Calls, und Live-Untertitel integrieren sich nahtlos in Googles Übersetzungsinfrastruktur. Für Organisationen, die bereits Workspace nutzen, ist Meet reibungslos. Zoom integriert sich gut sowohl mit Google als auch mit Microsoft‑Kalendern, aber es ist immer eine separate App, die ein separates Erlebnis startet.
Preise
Die kostenpflichtigen Zoom‑Tarife beginnen bei Pro ($13,33/Benutzer/Monat, jährlich abgerechnet), Business ($18,32/Benutzer/Monat) und Business Plus ($22,49/Benutzer/Monat), Enterprise wird separat angeboten. Google Meet ist in jedem Google Workspace‑Plan ab Business Starter ($6/Benutzer/Monat) enthalten, mit Teilnehmer- und Funktionslimits, die mit höheren Tarifen steigen. Wenn Sie bereits Workspace bezahlen, ist Meet im Wesentlichen kostenlos; eigenständiger Zoom ist ein zusätzliches Abonnement.
Welches sollten Sie nutzen?
Nutzen Sie Zoom, wenn Sie…
- große Webinare oder All‑Hands veranstalten
- häufig externe Kundengespräche führen
- erweiterte Meeting‑Kontrollen benötigen
- KI‑Zusammenfassungen ohne zusätzliche Kosten wünschen
- über Google‑ und Microsoft‑Tenants hinweg arbeiten
Nutzen Sie Google Meet, wenn Sie…
- Google Workspace bereits nutzen
- eine browserbasierte, installfreie Erfahrung bevorzugen
- vorwiegend interne Team‑Meetings durchführen
- Kalender‑native Planung schätzen
- Tool‑Sprawl minimieren wollen
Unser Fazit
Wenn Sie in Google Workspace leben und hauptsächlich interne Meetings mit ein paar hundert Personen führen, ist Meet die naheliegende Wahl – es ist bereits bezahlt und tief integriert. Benötigen Sie große Webinare, kundenorientierte externe Meetings oder Zoom‑spezifische Features wie erweiterte Breakouts und Umfragen, bleibt Zoom im Jahr 2026 die leistungsfähigere Plattform. Die Bündelung von Zoom AI Companion statt als kostenpflichtiges Add‑On ist ein echter Differenzierungsfaktor für Teams, die KI‑Meeting‑Features abwägen. Viele Organisationen behalten beide: Meet für tägliche Stand‑Ups, Zoom für Events.
Teilen Sie diesen Vergleich